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Auf die Eltern kommt es an! - Ein Modellprojekt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Verbindung mit dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan

Projektträger

Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ)

Finanzielle Förderung

Auftraggeber des Projektes ist das Hessische Sozialministerium.

Laufzeit

2,5 Jahre (Juli 2011 bis Dezember 2013)

Beteiligte

In jeder der 3 Hessischen Modellregionen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich zusam-mensetzt aus:

  • Fachkräften Kindertageseinrichtungen
  • Kindertagespflegepersonen
  • Elternvertreter/innen, deren Kinder in den Einrichtungen bzw. in der Kindertagespflege in der Zeit von April bis August 2012 aufgenommen und eingewöhnt werden.

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Die fachliche Begleitung vor Ort leisten 6 Coachs, die aus dem Kreis der MultiplikatorInnen für den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan rekrutiert wurden und durch Prof. Dr. mult. W. Fthenakis für diesen Projektauftrag qualifiziert wurden.

In der Projektsteuerungsgruppe sind vertreten:

  • Hessische Sozialministerium
  • Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis
  • Hessisches Kindertagespflegebüro
  • Institut für Kinder- und Jugendhilfe Mainz

Projekthintergrund

Das Modellprojekt steht im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Für die Jahre 2005-2014 haben die Vereinten Nationen die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgerufen. Die Prinzipien für BNE sollen durch diese internationale Initiative weltweit in den nationalen Bildungssystemen verankert werden. Im Rahmen des vorliegenden Projektes erarbeiten Fachkräfte und Eltern daher Strategien, wie sie bei den Themen Umwelt/Natur und Gesundheit ihr Han¬deln stärker auf einander beziehen, gemeinsame Ziele verfol¬gen und kleinere Projekte planen und gestalten.

Projektziele

Mit diesem Projekt unterstützt das Land Hessen Eltern, Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen darin, von Anfang an, d.h. ab dem Zeitpunkt der Eingewöhnung, Bildungspartnerschaften mit einander aufzubauen und konkrete Strategien zu entwickeln, um das positive Selbstkonzept des Kindes gemeinsam, bildungsortübergreifend, zu stärken. Dies soll erreicht werden, indem sich Eltern und Fachkräfte mit Themen wie der Eingewöhnung bzw. der Gestaltung von Übergängen, den Themen Umwelt/Natur und Gesundheit partnerschaftlich und auf Augenhöhe auseinandersetzen und darin fachlich begleitet werden. Im Einzelnen verfolgt das Projekt folgende Ziele:

  1. Fachkräfte und Eltern übernehmen von Anfang an Verantwortung für den Aufbau einer tragfähigen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.
    1. Konzepte zur Eingewöhnung von Kindern unter 3 Jahren werden vor diesem Hintergrund ge-meinsam reflektiert und optimiert.
  2. Fachkräfte und Eltern entwickeln gemeinsam Strategien, um Kinder bildungsortübergreifend in ihrem positiven Selbstkonzept zu stärken. Sie tun dies anhand der folgenden Anwendungsfelder.
    1. Kinder werden von Anfang an darin unterstützt, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen. Gesundheit wird im Sinne der WHO-Definition als ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden verstanden.
    2. Kinder werden von Anfang an in ihrem Selbstkonzept gestärkt, so dass sie im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung zunehmend auch Verantwortung für andere Menschen übernehmen können.
    3. Kinder werden von Anfang an darin unterstützt, einen persönlichen Bezug zur Umwelt aufzu-bauen. Dadurch werden die Grundlagen gelegt, die sie im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung dazu befähigen, Verantwortung für die Erhaltung der Umwelt zu übernehmen.

Projektergebnisse

Download Abschlussbericht in PDF (2,2MB)

Projektleitung: Daniela Macsenaere (IKJ)