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Behindertenhilfe

Angeregt durch das Hessische Modellprojekt QUINT (Qualitätsentwicklung Integrationsplatz), das sich mit der Eingliederungshilfe für Kinder mit einer (drohenden) Behinderung beschäftigt, äußerten Träger der Behindertenhilfe das Interesse, gemeinsam mit dem IKJ ein ressourcenorientiertes Verfahren zur Planung, Evaluation und Qualitätssicherung zu entwickeln.
In den vergangenen Jahren wurde daraufhin das Verfahren BEST entwickelt, das seit 2006 von Einrichtungen der Behindertenhilfe genutzt wird. Im Rahmen der Evaluation des Zentrum Biebesheim EZB wird eine leicht veränderte Form von BEST eingesetzt. Der Sozialpsychiatrische Verein Kreis Groß-Gerau e.V. und der Landeswohlfahrtsverband Hessen gingen im Rahmen dieser Evaluation der Frage nach dem Nutzen und Wert der Betreuung für die Klienten nach.
Auf den mehrjährigen Erfahrungen mit BEST aufbauend wird zurzeit das Verfahren INKLUSIV! entwickelt. Hierzu werden die in den Einrichtungen vorliegenden Dokumentationsdaten genutzt, um die Wirkungen der einzelnen Hilfen zu bestimmen und zur Qualitätsentwicklung zu nutzen. Grundlage hierfür sind die Capabilities bzw. Grundbefähigungen der Nutzer, die auf 10 Skalen abgebildet werden.
Unter dem Projekttitel Viele Systeme – EINE Leistung wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der Komplexleistung Frühförderung in Hessen untersucht. Inhaltlicher Schwerpunkt der Untersuchung sind Umsetzungsschwierigkeiten und Lösungsansätze aus Sicht des niedergelassenen Systems der Kinderärzte und Therapeuten.