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EdU@web

Im Projekt EdU@web arbeiten seit August 2006 unter der Koordination des IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus Deutschland, Belgien und Luxemburg zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“ zusammen. An den Treffen nehmen zusätzlich Experten und Interessenten aus Bulgarien, Rumänien und Holland teil, der Einbezug noch weiterer Länderrepräsentanten ist angestrebt. Die Teilnehmergruppe in dieser Form zusammen gestellt, da Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen normalerweise wenig Möglichkeiten haben, sich auf der Fachebene im europäischen Austausch zu bewegen. Sie sind meist durch ihre gesetzlichen Voraussetzungen regional verankert. Trotzdem stehen die Einrichtungen europaweit vor den gleichen Herausforderungen. Sie haben die Aufgabe die die Ausbildung und Erziehung von meist bildungsfernen Jugendlichen zu unterstützen, die von Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit und Schulabbrüchen bedroht sind. Weiterhin haben sie die Aufgabe, die Familien dieser Kinder und Jugendlichen in Richtung Integration und Stabilisierung zu fördern. Informations- und Kommunikationstechnolgie kommt in den Einrichtungen an verschiedener Stelle (z.B. bei der Arbeit mit den Jugendlichen, im Ausbildungsbereich oder in der Verwaltung) zum tragen. Hier sind die verschiedenen Ländern auf einem sehr unterschiedlichen Stand. Der Nutzen der Anwendung und die damit verbundenen Chancen werden von den Einrichtungen sehr ähnlich eingeschätzt. Ein Austausch über den Einsatz im Hinblick auf die damit für die Einrichtungen und ihre Klienten verbundenen Chancen ist sehr hilfreich, um die Einführung von IKT und die kontinierliche Schulung zu vereinfachen bzw. umzusetzen.

Es besteht ein hohes Interesse der Teilnehmer dieser Lernpartnerschaft ebenso Experten aus strukturschwächeren Ländern wie z.B. Rumänien und Bulgarien miteinzubeziehen. Da sich in diesen Ländern ein starker struktureller Wandel vollzieht und parrallel IKT eingeführt wird, können teilweise große Neuerungen erreicht werden. Einrichtungen in den westlichen Ländern haben es vergleichsweise oft schwieriger Veränderungen umzusetzen.

Generell sind die Einrichtungen dieser Lernpartnerschaft auf sehr unterschiedlichem Niveau im Hinblick auf die Anwendung von IKT und dem Umgang mit dem Thema bei den Jugendlichen. Dies liegt zum daran, dass pädagogische Mitarbeiter aufgrund ihrer Ausbildung wenig auf die Anwendung vorbereitet sind, zum anderen Jugendliche und ihre Familien wenig Zugang bzw. einen mißbräuchlichen/gefährdenden Umgang hiermit haben. IKT stellt eine Basis für die Verwendung von efffizienten Evaluations- und Dokumentationsmethoden in den Einrichtungen dar, weiterhin sind Kenntnisse für den Eingang in die Berufswelt/Steigerung der Chancen notwendig. Einrichtungsmitarbeiter müssen im Hinblick auf die Erziehung der Jugendliche geschult sein, um diese und ihre Familien anzuleiten, mit dem Medium umzugehen. Der transnationale Austausch ermöglicht durch den Austausch von best practise Verfahren im Bezug auf IKT, eine Verbesserung der Findung adäquater Schulungskonzepte in den Einrichtungen sowie bei der Entwicklung von IKT Verfahren und Schulungsmethoden im IKJ. Da einige Verfahren hiervon auch im Ausland angewendet werden, ist der Austausch für die Weiterentwicklung der Verfahren sehr wichtig.

Da alle Teilnehmer der Lernpartnerschaft für europäische Zusammenarbeit sehr offen sind, bietet diese Lernpartnerschaft die Möglichkeit, Repäsentanten und Experten aus verschiedenen Länder zusammen zu führen, kennen zu lernen und - auch zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projektes EdU(at)web - Ideen für weitere Projekte zu sammeln. Daher wurde auch bei dem
zweiten Treffen der Lernpartnerschaft auch Experten aus den Ländern Holland, Bulgarien und Rumänien einzuladen, die keine Förderung erhielten.

Das Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen der Aktion Grundtvig des Programms SOKRATES durchgeführt. Die alleinige inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion des Projektes und gibt in keiner Weise die Meinung der Europäischen Kommission wieder.

Projektkoordination: Dr. Julia Bock-Knoblauch (Europäisches Projektmanagement)
Projekttreffen: Zu den Projekttreffen kommen jeweils alle Projektpartner mit Förderung, aber auch externe Experten für die Lernpartnerschaft und zukünftige Partner, die Interesse an einem möglichen Folgeprojekt haben.

Erstes Projekttreffen in Mainz

11. und 12. Januar 2007
An diesem Treffen kamen die Teilnehmer der Lernpartnerschaft und Experten aus den Ländern Rumänien und Bulgarien in Mainz zusammen. Jeder Teilnehmer stellte anhand einer Powerpoint Präsentation seine Einrichtung und seine Schulungsbedarf in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien (insbesondere in Bezug auf webbasierte Anwendungen).

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Zweites Projekttreffen in Luxemburg

6. - 8. Mai 2007
Bei diesem Treffen sollen Teilnehmer mit und ohne Förderung sowie Interessenten zusammenkommen, um best-pracitse in ihren Einrichtungen im Bezug auf IKT darzustellen, sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit über das Projekt hinaus zu erarbeiten. Die Teilnahme von Vertretern aus den Ländern Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Rumänien und Bulgarien schafft eine einzigartige Basis zum fachlichen Austausch und zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe in Europa.

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Die Präsentationen der Treffen sind zu finden unter Download / Präsentationen auf dieser Homepage

Organisatorische Termine

Laufzeit des Projektes insgesamt möglich zwei Jahre

Bewilligte Phase (12 Monate)

1.08.2006 – 31.07.2007

Abgabetermin des Abschlussberichtes (Berichtsformular)

30.09.2007

Zu beantragende Phase (12 Monate)

Antragstermin voraussichtlich 30.03.2007
Laufzeit 1.10.2007 – 31.07.2008

Teilnehmer des Projektes

Teilnehmer mit Förderung

Deutschland

Koordinierende Einrichtung

IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe Mainz gGmbH
Saarstr. 1
55122 Mainz
Direktion Prof. Dr. Michael Macsenaere
Projektkoordination Dr. Julia Bock-Knoblauch
IT-Management Herr Dennis Henß
EVAS-Europa PD. Dr. Eckhard Knab

E-Mail: Macsenaere@ikj-mainz.de
Henss@ikj-mainz.de
Bock-Knoblauch@ikj-mainz.de
Knab@ikj.mainz.de
Homepage: www.ikj-mainz.de
Tel.: 0049/6131 / 94797-0
Fax.: 0049/6131 / 94797-77


Teilnehmer

Gemeinnützige Schottener Reha GmbH
Vogelsbergerstr. 212
63679 Schotten
Herr Gerhard Schemenau
E-mail: g.schemenau@reha-schotten.de
Tel.: 0049/6044/6009-171
Fax.: 0049/6044/4394


Luxemburg

Institut St Joseph Rumelange– Caritas Jeunes & Familles a.s.b.l.
6, rue du Couvent
L-3701 Rumelange
Herr Fernand Schintgen
Herr Artemio Hoffmann

E-mail : fernand.schintgen@isj.lu
Artemio.hoffmann@isj.lu
Tel.: 00352/560622204
00352/691652161
Fax.: 00352/560622250

Kannerheem Izeg – KMA Association Victor Elz a.s.b.l.
Kinderheim Izeg – KMA Association Victor Elz a.s.b.l.
Rue de Contern
L-5955 Itzig
Herr Jean-Marie Wagner

E-mail: wagnerjem@yahoo.de
Tel.: 00352 / 367261-1
Fax.: 00352 / 367262

Belgien

Mosaik – Zentrum für sozialpädagogische Familienhilfe
Limburgerweg 7
B-4700 Eupen
Direktion: Herr Walter Hilgers
Direktionsvertretung: Frau Sandra Stoffels
Jugendbereich: Frau Josiane Schröder
Schulkindbereich: Herr Erwin Klinkenberg
E-mail: walter.hilgers@mosaik-zentrum.be
Sandra.stoffels@mosaik-zentrum.be
Erwin.Klinkenberg@mosaik-zentrum.be
Josiane.Schroeder@mosaik-zentrum.be

Tel.: 0032 / 87595280
Fax.: 0032 / 87595286

Teilnehmer ohne Förderung

Bulgarien

Сдружение за педагогическа и социална помощ за деца “ФИЦЕ-България”
Verein fuer paeagogische und soziale Hilfe für Kinder – „FICE-Bulgaria“
Hajdushka gora, Str. 147
Sofia, 1404
Dashenka Tashkova President (Deutschsprachige Koordinatorin)
(Dessislava Spirova: Englischsprachige Ansprechpartnerin)
E-Mail: ficebg@prolink.bg

Tel.: 00359 / 2950 / 1710
Fax.: 00359 / 2950 / 1711

Rumänien

Directia Generala de Asistenta Sociala si Protectia Copilului Alba
General Directorate for Social Assistance and Child Protection, Alba County
P-ta Iuliu Maniu, nr. 20, etaj 1, Alba Iulia
Herr Emil Gabriel Benga
Frau Liliana Prodan
Deutschsprachige Koordinatorin für Rumänien
Frau Simona Farcas

E-Mail: Emilxyz@yahoo.com
Liliana-prodan@yahoo.com
simonaf@cluj.astral.ro
Tel.: 0040 / 258 / 818266
0040 / 788 / 175921
Fax.: 0040 / 258 / 817037

Weitere Interessenten für das Projekt

Für Holland

Tony Rasenberg
Jo Weijenberg
Xonar
Projectgroep TIZ
Toekomstige Inrichtung Zorg
Severenstraat 16
Postbus 5571, 8202 XB
Maastricht
Homepage www.xonar.nl
Tel.: 0043 / 804 55 55
0043 / 06 102 97 462
0031 / 43 36 44 156
E-mail: t.rasenberg@xonar.nl
Jo.weijenberg@tiscali.nl

Kooperationspartner für Holland
Klaus Esser
Bethanien Kinder- und Jugenddorf
Ungerather Str. 1-15
41366 Schwalmtal
Homepage: www.bethanien-kinderdoerfer.de
Tel: 0049/2163 4902 330
Fax: 0049/2163 4902 300
E-mail: esser@bethanien-kinderdoerfer.de

Frankreich

Gabriel Delesse
Service d’Education Spéciale et de Soins à Domicili de l’Institut de Rééducation de Lettenbach
58 Avenue Clemenceau
57400 SARREBOURG
Tel.: 0033/387258945
Fax.: 0033/387039897
E-mail: gabriel.delesse@wanadoo.fr


Olivier Dury, Directeur
Association Adèle de Glaubitz
Institution Saint Joseph
3 route de la Fédération
67100 STRASBOURG
E-mail: dury.stjoseph67@glaubitz.asso.fr
Tél 0033 3 88 39 04 58
Fax 0033 3 88 40 27 21


Projektleitung: Prof. Dr. Michael Macsenaere