Sie befinden sich auf der Seite: Fachbereiche » Frühe Bildung » - Abgeschlossene Projekte - » Frühförderung als Orte Früher Bildung

Frühförderung und Frühförderstellen als Orte Früher Bildung

Mit der Erarbeitung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren richtet sich der Blick in den Kindertageseinrichtungen und den angrenzenden Institutionen verstärkt auf den Anspruch der Kinder auf Bildung.

Die Frühfördestellen sind eine wichtige Institution für Kinder mit Behinderung, die in Hessen den Kindern und deren Familien ab Geburt des Kindes, über die Kindergartenzeit oft auch bis in die Schule hinein zur Verfügung stehen. Frühförderung trägt maßgeblich dazu bei, alle Kinder in das Erziehungs- und Bildungssystem zu integrieren. Sie vertritt die Belange von Kindern mit Behinderung in Bildungseinrichtungen und unterstützt als multidisziplinärer Dienst die Kindertagesstätte bei ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag.

Das o.g. Projekt wurde in der Zeit vom 01. November 2005 bis zum 28. Februar 2006 durchgeführt. Im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums bestand die Aufgabe des Projektes darin, den Bildungsanspruch der Kinder mit Behinderung ab Geburt bis in die Kindertagesstätte unter der Aufgabenstellung der Frühförderung zu definieren und den Beitrag von Frühförderung und Frühförderstellen zur Umsetzung dieses Bildungsanspruchs zu formulieren und zu präzisieren.

Am Projekt beteiligt waren 8 Frühförderstellen, mit denen die Inhalte erarbeitet wurden. Darüber hinaus sind Gespräche mit einzelnen Eltern und Kindertageseinrichtungen geführt worden, in denen insbesondere die Übergänge von der Frühförderung und dem Elternhaus zur Kindertageseinrichtung thematisiert wurden.

Fachlich begleitet wurde das Projekt durch eine Arbeitsgruppe, die sich aus VertreterInnen folgender Fachverbände und Institutionen zusammensetzt:

  • Landesarbeitsgemeinschaft Frühe Hilfen
  • Arbeitsstelle Frühförderung Hessen
  • Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung
  • Vertreter der Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder
  • Vertreterin Integrativer Kindertagesstätten
  • Institut für Kinder- und Jugendhilfe Mainz

Projektleitung: Daniela Macsenaere