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Hilfen zur Erziehung

Für den Fachbereich Hilfen zur Erziehung bieten wir Fortbildungen und Beratung rund um unser Verfahren EVAS (Evaluation erzieherischer Hilfen) an. Darüber hinaus finden Sie Angebote, die sich an Jugendämter richten.


1 EVAS-Fortbildungen in Ihrer Einrichtung (Inhouse)

Unsere sogenannten Inhouse-Veranstaltungen passen wir individuell an den Bedarf Ihrer Einrichtung an.
Je nach Größe Ihrer Einrichtung und je nach Thema empfehlen wir die Veranstaltung für die Leitungsebene und Gruppenleiterebene oder für das Gesamtteam zu planen. Die Gruppe sollte 20 Personen nicht überschreiten, so dass eine Auseinandersetzung mit den Inhalten gut möglich ist.
Die nachfolgend genannten Honorare verstehen sich inklusive Vor- und Nachbereitung, jedoch exklusive Mehrwertsteuer, Fahrtkosten, eventueller Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

Ihre Ansprechpartnerin Andrea Keller
Tel: 06131/94797-71
E-Mail: keller@ikj-mainz.de


1.1 EVAS-Einführung/-Auffrischung

Allen Einrichtungen, die neu in EVAS einsteigen, empfehlen wir eine Einführungsveranstaltung durchzuführen. Damit können eventuell vorhandene Bedenken aus dem Weg geräumt und Fragen geklärt werden. Ergänzend kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Einführung bzw. Auffrischungsveranstaltung für neue Mitarbeitende und Interessierte sinnvoll sein.

Inhalte - Anregungen zur zeitlichen Planung und zum organisatorischen Ablauf rund um EVAS - Anregungen zur Handhabung einzelner Items - Hinweise und Übung zum Thema Datenqualität - Tipps zur Integration von EVAS in den Arbeitsalltag und das Fallsteuerungskonzept der Einrichtung/Bereiche - Ihr weiteres Vorgehen rund um EVAS
Zielgruppe alle Funktionsebenen und Bereiche, die EVAS bearbeiten und/oder nutzen
Dauer 3-4 Stunden
Honorarkosten 500 €


1.2 Nutzen-Check – EVAS im pädagogischen Arbeitsalltag

Dokumentation als solche macht den wenigsten Fachkräften Freude. Sie ist eine mehr oder weniger geliebte Pflicht. Gleichzeitig gilt: Je besser Instrumente und Dokumente inhaltlich, sprachlich und organisatorisch miteinander verzahnt sind, umso hochwertiger ist die Umsetzung und umso höher ist ihre Nützlichkeit.
Folglich wollen wir mit Ihnen hinschauen, wie die Einbindung der EVAS-Instrumente und -Auswertungen in den pädagogischen Arbeitsalltag gelingen kann. Ein Beispiel hierfür ist gemeinsam zu prüfen, wie die EVAS-Items „Ressourcen“, „Problemlagen“ und „Kooperation“ für den dialogischen Prozess mit dem jungen Menschen genutzt werden können. Der Nutzen-Check umfasst aber auch, die Prozesse in der Einrichtung unter die Lupe zu nehmen – vom Anlegen der Evaluationsbögen bis zur Erstellung und Verwendung der Einzelfallauswertungen. Ein Beispiel hierfür ist, den EVAS-Aufnahmebogen heranzuziehen um miteinander zu scannen, wie der Informationsaustausch mit anderen Institutionen (z. B. Jugendamt) verbessert werden kann.

In Abhängigkeit davon, wo Sie in Ihrer Einrichtung Handlungsbedarf sehen, stellen wir die Fortbildung gemeinsam mit Ihnen und anhand der von Ihnen priorisierten Bausteine zusammen.

Inhalte - Herausarbeiten von Stellschrauben in der zeitlichen Planung und Optimierung organisatorischer Abläufe (z. B. die Halbjährlichkeit von EVAS/HPG-Gesprächen/Fallbesprechungen) - Gemeinsames Scannen zentraler Instrumente/Dokumente; Synergieeffekte identifizieren und durch Verknüpfungen den Nutzen erhöhen (z. B. Zielformulierungen in EVAS/Tischvorlagen/HPGs) - In Anlehnung an die einrichtungsinternen Routinen und Prozesse der Fallreflexion und Planungen: Ideen anderer EVAS-Einrichtungen kennenlernen, anpassen, weiterentwickeln - Maximen und Übung zur Verbesserung der Datenqualität - Anregungen rund um das Thema Ziele/Zielformulierung - Anregungen zur Handhabung einzelner Items und der Einzelfallauswertung in der Team- bzw. Fallbesprechung - Umgang mit den EVAS-Nacherhebungsbögen - Impulse zur Beteiligung von jungen Menschen und Eltern
Zielgruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erziehungsdienst sowie die mittlere Leitungsebene
Dauer 3-4 Stunden
Honorarkosten 500 €


1.3 Fallsteuerung und EVAS

Im Zuge des Ausfüllens der EVAS-Instrumente setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit Fragestellungen auseinander, die für eine wirkungsorientierte Fallsteuerung von zentraler Bedeutung sind: Wie gut konnten die Ziele des jungen Menschen bis heute erreicht werden? Welche pädagogischen/therapeutischen Hilfestellungen wurden zur Unterstützung fachkräfteseitig realisiert und welche hiervon haben sich bewährt? Wie ist es aktuell um die Ressourcen/Schutzfaktoren, die Problemlagen und das Kooperationsverhalten des jungen Menschen bestellt? Wo sehen wir Handlungsbedarf in puncto Ressourcenaufbau bzw. Defizitabbau und was heißt das für das weitere Vorgehen und für die Erziehungsplanung?

In diesem Veranstaltungsangebot stellen die pädagogischen Fachkräfte ihre Fallbesprechungskonzepte und -routinen auf den Prüfstand. Gemeinsam werden Verbesserungspotenziale herausgearbeitet und die Einbindung des Nutzens von EVAS optimiert.

Inhalte - Grundlagen einer wirkungsorientierten Jugendhilfe - EVAS führt zu mehr Fachlichkeit und qualifiziert die Fallsteuerung – Praxisbeispiele, Potenziale, Diskussion - gemeinsames Herausarbeiten konkreter Veränderungsansätze - das weitere Vorgehen: Wie können die heutigen Ergebnisse ausprobiert, reflektieren und nachhaltig gefestigt werden?
Zielgruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erziehungsdienst sowie die mittlere Leitungsebene
Dauer 3,5 - 4 Stunden
Honorarkosten 500 €


1.4 Ziele und Zielformulierung im Prozess der Hilfeplanung

Ziele sind die zentralen Elemente zur Steuerung der Hilfen im Einzelfall. Sie müssen erarbeitet, im Hilfeplan vereinbart und gemeinsam im Hinblick auf die Erreichung ausgewertet werden. Dabei ist für die Wirksamkeit der Hilfe die Beteiligung der Betroffenen bei der Auswahl und Formulierung der Ziele von zentraler Bedeutung.
Durch die Halbjährlichkeit von EVAS, durch die Ziele-Logik in den Instrumenten sowie durch die Anwendung der EVAS-Einzelfallauswertung unterstützt EVAS die pädagogischen Fachkräfte bei der Gestaltung von Hilfeplanprozessen und den Herausforderungen rund um das Thema Ziele.

Inhalte - Grundlagen einer wirkungsorientierten Jugendhilfe - Entwicklung eines Verfahrens, das den dialogischen Prozess von Zielfindung und Zielformulierung unterstützt - Übungen zur Anwendung unterstützender Werkzeuge (u. a. SMART, Zielpyramide) - Herausarbeiten neuer Wege, wie die Anwendung von EVAS zur Optimierung der fachlichen Arbeit eingesetzt werden kann - Erprobungen in den Seminar-Zwischenphasen, um die Inhalte und die Umsetzung der Ergebnisse ausprobieren, reflektieren und festigen zu können
Zielgruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erziehungsdienst sowie die mittlere Leitungsebene
Dauer 3 halbe Tage
Honorarkosten 1.850 €


1.5 EVAS-Datenbericht lesen und nutzen

Die EVAS-Datenberichte lesen und nutzen zu können, kann eine Herausforderung darstellen. Gleichwohl bietet das vergleichende Lesen der eigenen Daten mit der Gesamtstichprobe eine Fülle von Impulsen und konkreten Hinweisen.
Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und nutzen Sie die Berichte zur internen Optimierung oder zur Präsentation nach außen. Wir leiten Sie gerne durch den „Daten-Dschungel“ der Berichte und mit ein wenig Übung werden Sie schnell autark.

Inhalte - Klärung zentraler statistischer Begriffe in den EVAS-Berichten - Empfehlungen für ein schnelles und für ein intensives Lesen der Berichte - Gemeinsames Sichten und Diskutieren der Ergebnisse - Planung des weiteren Vorgehens: Wo gibt es Stärken? Wie kann man sie erhalten bzw. ausbauen? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Welche Maßnahmen wären geeignet, diesen anzugehen? Welche Ergebnisse sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert werden? Zielsetzung und Perspektiven; Was kann für Marketing oder Entgeltverhandlungen genutzt werden?
Zielgruppe Leitungsebene und EVAS-/Qualitätsbeauftragte
Dauer 3,5 - 4 Stunden
Honorarkosten 750 €


1.6 Ergebnispräsentation

Sie möchten sich im Leitungsteam mit Ihren EVAS-Ergebnissen auseinandersetzen? Gerne unterstützen wir Sie dabei: Wir analysieren Ihre Daten, führen auf Wunsch zusätzliche Berechnungen durch und gehen dabei Ihren speziellen Fragestellungen nach. Die dargestellten Ergebnisse werden gemeinsam mit Ihnen interpretiert, diskutiert und bewertet.
Je nachdem, welchen Bedarf Sie haben, wählen wir einen oder eine Kombination aus mehreren der folgenden Zugänge aus, um Ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Inhalte - Ergebnisdarstellung entlang Ihrer Hypothesen oder Fragestellungen - Hilfeartspezifischer Vergleich Ihrer Ergebnisse mit denen der Gesamtstichprobe - Vergleiche verschiedener Hilfearbeiten/Bereiche Ihrer Einrichtung - Stärken und Verbesserungspotenziale - Welche Ergebnisse sollen wann/durch wen und welchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert werden? Zielsetzung und Perspektiven
Zielgruppe im 1. Schritt Leitungsebene (und EVAS-/Qualitätsbeauftragte), im 2. Schritt weitere/alle Mitarbeitende/Bereiche
Dauer 3,5 - 4 Stunden
Honorarkosten 950 €


2 EVAS-Beratung

Sie haben ein ganz bestimmtes Anliegen, das Sie gerne in einer kleinen Runde und mit Unterstützung des IKJ angehen möchten?
Sie möchten z. B. die mit EVAS erhobenen Daten gezielt zur Positionierung der eigenen Einrichtung nach außen (z. B. Aufbereitung für die eigene Internetpräsenz oder zur Argumentation gegenüber dem Kostenträger) verwenden?
Oder Sie möchten in Ihrer Einrichtung ein Konzept (weiter)entwickeln, das verbindlich festlegt, wie die EVAS-Daten in regelmäßigen Abständen zur Qualitätsentwicklung genutzt werden? Vielleicht suchen Sie nach einer Begleitung bei der Entwicklung des Konzeptes, brauchen lediglich ein paar Anregungen oder möchten EVAS-Beauftragte in der Aufbereitung Ihrer Daten schulen (z. B. die Entwicklung einer individuellen Vorlage in Powerpoint zur Präsentation der Ergebnisse Ihrer Einrichtung).

Rufen Sie uns an und schildern Sie uns Ihr Anliegen. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Ihre Ansprechpartner: Timo Herrmann, Andrea Keller

 


 

3. Beratungs- und Fortbildungsangebote für Jugendämter

Die Beratungs- und Fortbildungsangebote für Jugendämter im Bereich der Hilfen zur Erziehung richten sich in der Regel an die Fachkräfte und Leitungsebenen eines Jugendamtes. Nicht auszuschließen ist die gemeinsame Nutzung von Angeboten, z.B. bei Jugendämtern, die benachbart sind, die bereits stark kooperieren oder die künftige Kooperation aufbauen wollen. Aus fachlicher Sicht ist die Beteiligung der Fachkräfte, der jeweiligen Einrichtungen und Dienste, mit denen ein Jugendamt hauptsächlich zusammenarbeitet, ausgesprochen wünschenswert. Alle Angebote werden in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Jugendamt als Auftraggeber konzipiert. Grundsätzlich knüpfen wir an bereits Erarbeitetem und Entwickeltem an und berücksichtigen die jeweiligen Verfahrensabläufe der Hilfeprozesse eines Jugendamtes.Die Kosten richten sich jeweils nach Inhalt, Umfang, Dauer und Teilnehmerzahl der Veranstaltungen. Bei Interesse wird ein individuelles Angebot mit Kostenplan erstellt.


3.1 Beratung und Fortbildungsangebote rund um die Hilfeplanung

Obwohl das Hilfeplanverfahren schon seit Bestehen des SGB XIII für viele Hilfen zur Erziehung vorgeschrieben ist, gestaltet sich die Umsetzung in die Praxis nicht leicht. Hinzu kommt für das Jugendamt die Notwendigkeit, Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen mit den Leistungserbringern abzuschließen, die letztlich Auswirkungen auf die Hilfeplanung und den Hilfeprozess haben. Nicht zuletzt durch den Kostendruck und die skandalisierten Fälle wie den Fall „Kevin“ sehen sich Jugendämter veranlasst, ihre Verfahrensabläufe zu qualifizieren und transparent, effektiv und effizient zu gestalten. Wir können Ihr Jugendamt bei diesen internen Prozessen mit gezielter Fortbildung zu einzelnen Fachthemen unterstützen und auch Ihren Qualifizierungsprozess insgesamt begleiten.


3.1.1 Sozialpädagogische Diagnostik

Vor der Hilfeentscheidung sollte eine Sozialpädagogische Diagnostik erfolgen, aus der sich der Hilfebedarf ableiten lässt. Erst auf dieser Basis kann eine sinnvolle Hilfeplanung aufbauen. Welche Verfahren der Sozialpädagogischen Diagnostik gibt es zur Zeit? Welche eignen sich für den Alltag der Sozialarbeit im Jugendamt? Wie kann im eigenen Jugendamt eine Sozialpädagogische Diagnostik als Standard eingeführt werden? Wir helfen Ihnen diese Fragen zu beantworten und greifen dabei Ihre Erfahrungen und Ihre bereits vorhandenen Verfahren auf.


3.1.2 Umsetzung § 8a SGB VIII

Auch wenn der Schutzauftrag des Jugendamtes schon immer gesetzlich verankert war, erst im JWG und später im SGB VIII, so hat die Einführung des § 8a SGB VIII diesen Auftrag noch einmal präzisiert und stärker ins Bewusstsein gehoben.
Wie kann dieser Auftrag angemessen in die Alltagspraxis der Sozialarbeit umgesetzt werden? Welche Vereinbarungen können vom Jugendamt zum Schutz des jungen Menschen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten abgeschlossen werden  und wie können diese in der Praxis greifen? Auf der Basis der in einigen Bundesländern verabschiedeten Empfehlungen zum Schutzauftrag kann in Workshops gezielt diesen Fragen nachgegangen und konkrete Handlungsschritte erarbeitet werden, bis hin zu Vertragsentwürfen.


3.1.3 Hilfeplanung

Das Thema Hilfeplanung kann zum einen den formalen Verfahrensablauf im Jugendamt beinhalten: wie z.B. ist der Entschei-dungsprozess organisiert, welche Rolle hat die Hilfeplankonferenz und wer ist hier beteiligt, wie können welche Vorgaben von der Hausleitung, der politischen Ebenen, der Kämmerei umgesetzt werden? Aber auch im engeren Sinne ist die Hilfeplanung zu qualifizieren: Wie können Hilfeplanziele formuliert, überwacht und bewertet werden, wie kann ein Hilfeplangespräch so gestaltet werden, dass der junge Mensch und die Eltern/Sorgeberechtigten zu Akteuren der Hilfe werden? Beide o.g. inhaltlichen Schwerpunkte der Hilfeplanung können in Fortbildungsangeboten bearbeitet werden. Ziel der Fortbildung sollten konkrete Vereinbarungen zu Verfahrensschritten und/oder zur Qualitätsentwicklung sein.


3.1.4 Wirkungsmessung

Die Vokabel „Wirkungsorientierte Steuerung“ geistert durch die Jugendämter und wird gleichsam als Anspruch für die Sozial-arbeit formuliert. Immer wieder wird die Frage gestellt: Kann denn wirklich die Wirkung einer Hilfe nachgewiesen werden? Und wenn ja, wie kann denn damit gesteuert werden? Aber auch die Politiker fragen verstärkt nach der Effektivität und Effizienz von Jugendhilfe und meinen dabei in der Regel die teure Heimerziehung. In einer gezielten Fortbildung kann der heutige Forschungsstand der Wirkungsmessung verständlich vermittelt und mit den Teilnehmern in Beziehung zu ihrer konkreten Arbeit gesetzt werden.
Möglichkeiten der Dokumentation, der Auswertung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung werden erarbeitet.


3.2 Beratung und Fortbildungsangebote rund um den WOS-Manager

Der WOS-Manager ist ein vom IKJ entwickeltes Verfahren zur Wirkungsmessung der Hilfen zur Erziehung, das im Dialog zwischen den Einrichtungen und Diensten und den Jugendämtern angewandt und zur Steuerung der Hilfen eingesetzt werden kann. Da es sich um ein Verfahren handelt, das zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und zum anderen in den Arbeitsalltag der Jugendämter und der Leistungserbringer integriert werden muss, sollten umfangreiche Informationen und Beratungen vor Einführung erfolgen. Aber auch während der Einführungs- und Durchführungsphase begleiten und unterstützen wir Sie gerne mit entsprechenden Angeboten.


3.2.1 Info-Veranstaltungen zum WOS-Manager

Hier kann je nach Teilnehmerzahl und Intention der Veranstaltung eine zweistündige bis halb- oder ganztägige Vorstellung des WOS-Managers erfolgen. Die Veranstaltung richtet sich an die fallverantwortlichen Fachkräfte in den Jugendämtern und Einrichtungen und an die jeweiligen Leitungskräfte. Denkbar sind auch Erstinformationen über den WOS-Manager im „kleinen Kreis“.


3.2.2 Einführungsveranstaltungen

Wenn bereits die Entscheidung für den Einsatz des WOS-Managers im Jugendamt gefallen ist, dann sollten alle zukünftigen Fachkräfte, die WOS nutzen, sowohl inhaltlich in das Evaluationsverfahren eingeführt werden, als auch eine EDV-Schulung erhalten.


3.2.3 Implementierung in den Arbeitsalltag

Entscheidend für den Nutzen des WOS-Managers ist, dass er in den Verfahrensablauf der Hilfeprozesse innerhalb des Jugend-amtes eingepasst und nicht als zusätzliche Belastung von den fallverantwortlichen Fachkräften angesehen wird. Mit WOS können die Verfahrensabläufe im Jugendamt und mit den Leistungserbringern vereinheitlicht werden und ein gemeinsames fachliches Fallverstehen der Fachkräfte entwickelt werden. Diese Prozesse sollten begleitet und unterstützt werden.


3.2.4 Auswertung und Steuerung

Der WOS-Manager ist ein Evaluationsverfahren, mit dem der Erfolg der Hilfe gemessen werden kann. Eine Auswertung erfolgt sowohl auf der Einzellfallebene als auch auf aggegierten  Ebenen, wie z.B. über alle Hilfen eines Bezirkes, oder eine Hilfeart. Mit den Auswertungen kann eine Steuerung auf allen Ebenen erfolgen. Wie Auswertungen erstellt und genutzt werden können, welche Möglichkeiten des Berichtswesens sich damit eröffnen, wie die Qualität der Hilfen sich damit verbessern lässt, kann Gegenstand von Fortbildungsangeboten sein.

Ihre Ansprechpartnerin für alle Angebote, die sich an die Jugendämter richten: Ninnia Craß

Ninnia Craß
Projektleitung Jugendamt
Fon:          +49 (6131) 94797-82
Fax:          +49 (6131) 94797-77
e-mail:       crass@ikj-mainz.de


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