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HoWaG

Begleitforschung für das Modellprojekt „Jugendstrafvollzug in freien Formen“ (VifF) in der Horst-Wackerbarth-Gruppe im Raphaelshaus Dormagen

Auftraggeber

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Projektträger

Träger des Projekts war das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus in Dormagen, verantwortlich für die operative Umsetzung war das Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) in Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen.

Laufzeit

Die Laufzeit des Projekts betrug 1;10 Jahre (1.10.2012 – 31.7.2014).

Beteiligte

Alle Jugendlichen im Modellprojekt VifF (Vollerhebung)

Projekthintergrund

Am 1.8.2012 eröffnete im Raphaelshaus in Dormagen die „Horst-Wackerbarth-Gruppe“, in der im Rahmen eines Modellprojekts des Landes Nordrhein-Westfalen straffällig gewordene und zu einer Haftstrafe verurteilte männliche Jugendliche ihren Strafvollzug in freier Form verbrachten.

Projektauftrag

Mit der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes „Jugendstrafvollzug in freien Formen“ wurden folgende Zielsetzungen verfolgt:

  1. Es sollten die Effekte des Modellprojektes erfasst und mit zwei Kontrollgruppen (geschlossener Jugendstrafvollzug sowie Geschlossene Unterbringung in Jugendhilfeeinrichtungen) verglichen werden.
  2. Die fördernden und hemmenden Wirkfaktoren sollten bestimmt werden. Hierzu sollten die individuellen Ausgangslagen der Jugendlichen, die vorgehaltenen Strukturen und einzelfallbezogen pädagogischen Prozesse in Bezug zu den Effekten gesetzt werden.
  3. Die Nachhaltigkeit des Jugendstrafvollzugs in freien Formen sollte erfasst werden, indem Informationen über die Entwicklung der Jugendlichen nach Beendigung ihres Strafvollzugs erhoben und analysiert werden sollten.
  4. Die Evaluationsdaten wurden im Sinne einer formativen Evaluation zur sukzessiven Qualitätsentwicklung für die Praxis nutzbar gemacht.

Projektergebnisse

Das Modellprojekt „Vollzug in freien Formen“ im Jugendhilfezentrum Raphaelshaus in Dormagen wurde im Februar 2014 vom Justizminister des Landes NRW beendet. Das IKJ hat daraufhin eine vorgezogene Endauswertung der bis dahin vorliegenden Daten vorgenommen und für den Auftraggeber des Projekts (MFKJKS NRW) einen Abschlussbericht mit allen Auswertungsergebnissen erstellt. Die Rechte zur Veröffentlichung dieser Ergebnisse liegen beim Auftraggeber.

Projektleitung

Joachim Klein (IKJ)