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HoWaG

Begleitforschung für das Modellprojekt „Jugendstrafvollzug in freien Formen“ in der Horst-Wackerbarth-Gruppe im Jugendhilfezentrum Raphaelshaus in Dormagen

Auftraggeber

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

Projektträger

Träger des Projekts ist das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus in Dormagen, verantwortlich für die operative Umsetzung ist das Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ).

Laufzeit

Die Laufzeit des Projekts beträgt 3 ¼ Jahre (1.10.2012 – 31.12.2015).

Beteiligte

Alle Jugendlichen der Horst-Wackerbarth-Gruppe

Projekthintergrund

Seit dem 1.8.2012 existiert im Raphaelshaus in Dormagen die „Horst-Wackerbarth-Gruppe“, in der im Rahmen eines Modellprojekts des Landes Nordrhein-Westfalen straffällig gewordene und zu einer Haftstrafe verurteilte männliche Jugendliche ihren Strafvollzug in freier Form verbringen.

Projektauftrag

Mit der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes „Jugendstrafvollzug in freien Formen“ werden folgende Zielsetzungen verfolgt:

  1. Es sollen die Effekte des Modellprojektes erfasst werden und mit einer Kontrollgruppe (klassischer Jugendstrafvollzug) verglichen werden. Zur umfassenden Effektbeurtei-lung ist es sinnvoll, mehrere Quellen zu berücksichtigen. Dabei sollen „harte“, prospektiv gewonnene Daten im Vordergrund stehen.
  2. Die fördernden und hemmenden Wirkfaktoren werden bestimmt. Hierzu werden die individuellen Ausgangslagen der Jugendlichen, die vorgehaltenen Strukturen und einzelfallbezogen pädagogischen Prozesse in Bezug zu den Effekten gesetzt werden.
  3. Die Nachhaltigkeit des Jugendstrafvollzugs in freien Formen wird erfasst.
  4. Die Evaluationsdaten werden im Sinne einer formativen Evaluation für die Praxis nutzbar gemacht zur sukzessiven Qualitätsentwicklung.

Projektleitung

Joachim Klein (IKJ)