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„Qualifizierte Schulvorbereitung“ – Evaluation des Hessischen Modellprojektes

Hintergrund

Das Modellprojekt „Qualifizierte Schulvorbereitung“ des Hessischen Sozialministeriums richtete sich an Kinder von 4 bis 6 Jahren und zielte darauf, möglichst alle Kinder optimal in ihrer Entwicklung zu begleiten. Das betrifft insbesondere die sprachliche Bildung, Bewegung, soziale sowie lernmethodische Kompetenzen und Alltagskompetenzen, um letztendlich den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern. Von Sommer 2012 bis Sommer 2014 wurde das Rahmenkonzept an 30 Modellstandorten erprobt. Dabei wurden die Modellstandorte finanziell vom Hessischen Sozialministerium und inhaltlich vom Institut für Frühpädagogik durch Multiplikator/innen in Fortbildungen und In-house-Schulungen, auch bedarfsorientiert und individuell, unterstützt.

Auftrag

Träger des Projekts waren das Hessische Sozialministerium in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium. Die fachliche Begleitung des Projektes übernahm das Institut für Frühpädagogik (München). Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts in der Zeit von Januar 2012 bis Dezember 2014 lag beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ).

Ziele

Die Evaluation der „QSV“ verfolgte 2 Ziele:

  1. Überprüfung der Wirksamkeit der Übergangsvorbereitung der Modellstandorte mit dem Fokus auf die Förderung der Kinder, die Entwicklung der Kinder, die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule sowie die Zusammenarbeit von Kita und Schule mit den Eltern der Kinder durch einen Vergleich mit den Kontrollstandorten
  2. Analyse von Wirkfaktoren der Übergangsvorbereitung auf Ergebnis-, Struktur- und Prozessebene

Beteiligte

An dem Projekt nahmen 30 Modell- und 10 Kontrolltandems aus Hessen teil. Ein Tandem bestand aus einer Grundschule und 1 bis 4 kooperierenden Tageseinrichtungen für Kinder. Befragt wurden Kinder und ihre Eltern, die beteiligten Erzieher/innen und Lehrer/innen.

Folgende Tabelle zeigt die Stichprobenzahlen:

  Versuchsgruppe Kontrollgruppe
Kinder und ihre Eltern 824 136
Erzieherinnen und Erzieher 274 78
Lehrerinnen und Lehrer 77 27

 

Weitere Informationen

Für Rückfragen stehen Ihnen Thea Schmollinger (schmollinger@ikj-mainz.de) und Prof Dr. Michael Macsenaere (macsenaere@ikj-mainz.de) zur Verfügung.

Für Ausfallzeiten einer Tagespflegeperson ist rechtzeitig eine andere Betreuungsmöglichkeit für das Kind sicherzustellen. Zusammenschlüsse von Tagespflegepersonen sollen beraten, unterstützt und gefördert werden.