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„Qualifizierte Schulvorbereitung“ – Evaluation des Hessischen Modellprojektes

Projektträger

Träger des Projekts ist das Hessische Sozialministerium in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium.
Die fachliche Begleitung des Projektes übernimmt das Institut für Frühpädagogik (München).
Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts liegt beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ).

Finanziell Förderung

Das Hessische Sozialministerium ist finanzieller Träger des Projektes.

Laufzeit

3 Jahre vom 01.01.2012 – 31.12.2014

Beteiligte

An dem Projekt nehmen 30 Modell- und 10 Kontrolltandems aus Hessen teil. Ein Tandem besteht aus einer Grundschule und ein bis vier kooperierenden Tageseinrichtungen für Kinder. Befragt werden Kinder und ihre Eltern, die beteiligten Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer. Eine Tabelle zeigt die Stichprobenzahlen.

  Versuchsgruppe Kontrollgruppe
Kinder und ihre Eltern 824 136
Erzieherinnen und Erzieher 274 78
Lehrerinnen und Lehrer 77 27

Projekthintergrund

Das Modellprojekt „Qualifizierte Schulvorbereitung“ des Hessischen Sozialministeriums richtet sich an Kinder von vier bis sechs Jahren und zielt darauf, möglichst alle Kinder optimal in ihrer Entwicklung zu begleiten. Das betrifft insbesondere die sprachliche Bildung, Bewegung, soziale sowie lernmethodische Kompetenzen und Alltagskompetenzen, um letztendlich den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern. Von Sommer 2012 bis Sommer 2014 wird das Rahmenkonzept an 30 Modellstandorten erprobt. Dabei werden die Modellstandorte finanziell vom Hessischen Sozialministerium und inhaltlich vom Institut für Frühpädagogik durch Multiplikatorinnen und einen Multiplikator in Fortbildungen und in-house-Schulungen, auch bedarfsorientiert und individuell, unterstützt.

Projektziele

Mit der Evaluation der „QSV“ werden zwei Ziele verfolgt:

  1. Überprüfung der Wirksamkeit der Übergangsvorbereitung der Modellstandorte mit dem Fokus auf die Förderung der Kinder, die Entwicklung der Kinder, die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule sowie die Zusammenarbeit von Kita und Schule mit den Eltern der Kinder durch einen Vergleich mit den Kontrollstandorten.
  2. Analyse von Wirkfaktoren der Übergangsvorbereitung auf Ergebnis-, Struktur- und Prozessebene.

Dabei wird die Perspektive der Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer zu drei Zeitpunkten, vor Beginn des Projektes – im Sommer/Herbst 2012, im Verlauf des Projektes – Frühsommer 2013 und zum Ende des Projektes – Frühsommer 2014 erfasst.

Evaluation: Dr. Katrin Strüber (IKJ)