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System Psychomotorischer Effekte-Sicherung

Was ist SPES?

SPES ist ein Dokumentations- und Qualitätsanalyseverfahren für den Bereich psychomotorischer Interventionen. Entwickelt wurde SPES von einer Arbeitsgruppe, die sich zusammensetzt aus Vertretern verschiedener Institutionen und Verbände:

  • Aktionskreis Psychomotorik (ak’P)
  • Deutscher Berufsverband der MotopädInnen/MototherapeutInnen e. V. (DBM)
  • Berufsverband der Motologinnen und Motologen – Diplom/Master e. V. (BVDM)
  • Deutsche Akademie Für Psychomotorik (DAKP)
  • Universität zu Köln – Lehrstuhl Bewegungserziehung und Bewegungstherapie in der Heilpädagogik
  • Katholische Fachhochschule Mainz
  • IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

Im Zeitraum von 2004 bis 2012 wurden von privaten Praxen, Fördervereinen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen sowie klinisch-therapeutischen Institutionen über 2000 psychomotorische Interventionen mit SPES dokumentiert und wirkungsorientiert evaluiert.

SPES-Ergebnisse

Der bundesweit größte psychomotorische Datensatz belegt psychomotorischen Interventionen bei Kindern und Jugendlichen eine sehr hohe Effektivität. Sowohl beim Aufbau individueller Ressourcen und Schutzfaktoren als auch beim Abbau vorliegender Defizite bzw. Problemlagen sind deutliche Erfolge nachweisbar (s. Abb. 1).

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SPES-Nutzen

  • Datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung des Förder- und Therapiekonzeptes
  • Einsatz der Ergebnisse für Öffentlichkeitsarbeit sowie verbands- und sozialpolitische Zwecke
  • Erleichterung der notwendigen Einzelfalldokumentation durch ein einheitlich strukturiertes Erhebungssystem
  • Unterstützung bei der internen Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Einsatz moderner Online-Technologie zur Datenerfassung
  • Aussagen über Stärken und Identifizierung von Verbesserungspotenzialen in der eigenen Arbeit

Informationen zu SPES erhalten Sie unter klein@ikj-mainz.de oder 06131-947970

Projektleitung: Joachim Klein