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Filmbeiträge und Tagungsdokumentation zu den 8. Mainzer Werkstattgesprächen – Forschung und Praxis in den Erziehungshilfen

Mit Blick auf das Thema „Leaving Care“ kann festgehalten werden, dass es weiterhin einen verstärkten Blick auf die Lebenslagen junger Erwachsener braucht, die sich im Übergang von der stationären Erziehungshilfe in die Selbstständigkeit befinden. Die Praxisforschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie die Adressat_innen in den Blick nimmt, nach Bedarfen im Übergangsprozess fragt und die Nachhaltigkeit stationärer Hilfen untersucht. 

Darüber hinaus betonte Bernd Holthusen vom Deutschen Jugendinstitut (DJI), dass sich die Kinder- und Jugendhilfe in der Arbeit mit jungen Geflüchteten flexibel und innovativ weiterentwickelt habe, sie aber nach wie vor vor vielfältigen Herausforderungen stehe. Hier seien Aspekte von Bedeutung wie beispielsweise der Schutz vor Viktimisierung, Umgang mit Alterseinschätzungen, geflüchtete Jugendliche als „besondere Care Leaver“, Übergänge beim Elternnachzug oder das Ende des Abschiebeschutzes bei Volljährigkeit. 

Wir freuen uns, dass wir Ihnen ausgewählte Vorträge als Kurzfilme mitzentralen Aussagen der Beiträge zur Verfügung stellen können. Die Filmbeiträge finden Sie auf der Website des BVkE unter diesem Link

Die Tagungsdokumentationzur Veranstaltung finden Sie hier

Wir bedanken uns bei allen Referentinnen und Referenten für Ihre Mitwirkung.

 

 

Die Tagungsbeiträge

12:30-15:00 Uhr Jugend

Jugend

  • Dr. Klaus Esser, Geschäftsführer Bethanien Kinderdörfer und Vorsitzender des BVkE und Timo Herrmann, Institut für Kinder- und Jugendhilfe, Mainz: „Meine Zeit in der Jugendhilfe war…“ Ein Jugendhilfe-Katamnese-Projekt der Bethanien Kinderdörfer.
  • Britta Sievers, wiss. Mitarbeiterin, Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH):  Frankfurt Praxisforschungs- und entwicklungsprojekt „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“: Kommunale Rahmenbedingungen gelingender Übergänge von jungen Mensch aus stationären Hilfen.
  • Andreas Mairhofer, wiss. Referent, Deutsches Jugendinstitut (DJI), München: Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Schule: Qualitativ-empirische Sondierungen an einer sensiblen Schnittstelle.
  • Joachim Klein, wiss. Mitarbeiter beim Institut für Kinder-und Jugendhilfe, Mainz: Care Leaver – Stationäre Jugendhilfe und ihre Nachhaltigkeit. Eine katamnestische Untersuchung abgeschlossener stationärer Jugendhilfemaßnahmen.

 

Sozialraumorientierung

  • Prof. Dr. Michael Noack, Fachbereich Sozialwesen, Hochschule Niederrhein: „Ich habe viel mehr gemacht als mein Sozialarbeiter.“ Ergebnisse der Evaluation der sozialraumorientierten Gestaltung erzieherischer Hilfen in Graz.
  • Dr. Vincent Richardt, Leiter Ressort Pädagogik,SOS-Kinderdorf e.V., München: Zielerreichung und Zielqualität in sozialräumlichen Hilfen. Individuelle Ziele und deren Erreichung als Gradmesser für die Wirksamkeit der Hilfen.

 

Kinderschutz und Inklusion

  • Dr. Mike Seckinger, Dipl.-Psych., Leiter der Fachgruppe Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe am Deutschen Jugendinstitut (DJI), München: Gute Heime – Möglichkeiten der Sichtbarmachung der Qualitäten stationärer Hilfen zur Erziehung. Dimensionen für die Beschreibung von Qualität in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfen aus der Perspektive von Adressaten, päd. Fachkräften und Mitarbeitenden des Jugendamtes.
  • Rainer Pelster, Caritas Kinder- und Jugendheim, Rheine und Timo Herrmann, wiss. Mitarbeiter beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe, Mainz: Stabile Pflegeverhältnisse – Ein Ergebnis professioneller Arbeit in der therapeutischen Übergangshilfe mit älteren traumatisierten Kindern. 
  • Thora Ehlting, M.A. und Sophie Klaes, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule Koblenz ASD in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme der Arbeitsrealitäten im ASD. Einblicke in quantitative und qualitative Forschungsergebnisse.
  • Prof. Dr. Christian Walter-Klose, Hochschule für Gesundheit, Bochum: Erziehungsberatung für Familien mit einem Kind mit Behinderung. Anpassungserfordernisse in organisatorischer, räumlicher, sächlicher und personeller Hinsicht und Möglichkeiten der Beratung

 

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

  • Thomas Buchner, wiss. Mitarbeiter beim SOS Kinderdorf Österreich, Dr. Ines Findenig, wiss. Mitarbeiterin beim SOS Kinderdorf Österreich und Dr. Sabine Klinger, Universität Graz: Lebenswelten, Bedürfnisse und Perspektiven von unbegleiteten Minderjährigen mit Fluchterfahrung in stationärer Betreuung beim SOS-Kinderdorf.
  • Bernd Holthusen, Dipl. Pol., Leiter der Fachgruppe „Angebote und Adressaten in der Kinder- und Jugendhilfe beim Deutschen Jugendinstitut (DJI), München: „Ich wünsche mir ein ganz normales Leben“. Die Sicht begleiteter und unbegleiteter junger Geflüchteter auf ihre Lebenslagen.
  • Thorsten Sukale, leitender Psychotherapeut der Tagesklinik an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie des Uniklinikums Ulm: „Providing Online Resource and Trauma Assessment for Refugees“ (PORTA). Ein internetbasiertes Tool zur Belastungseinschätzung bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung.

 

Das Programm zur Veranstaltung kann auch hier abgerufen werden.

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts FORUM:A statt.

 

Forum:A Logo

Das Projekt „FORUM:A“ wird im Rahmen des Programms „rückenwind+“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

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