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Projektabschluss der Evaluation der ambulanten Erziehungshilfe im Trägerverbund der freien Jugendhilfe des Kreises Gütersloh

Am 28.06.2017 wurden nach dreijähriger Projektlaufzeit im Kreishaus Gütersloh die spannenden Ergebnisse der Evaluation seitens des IKJ vorgestellt und mit den rund 100 Beteiligten des Trägerverbundes diskutiert.

Fazit:

  • Die ambulante Hilfe des Trägerverbundes des Kreises Gütersloh ist hocheffektiv. Insbesondere unter Beachtung, dass es sich um vergleichsweise kurze Hilfen mit geringerem Betreuungsumfang und tendenziell schwierigerer Ausgangslage (Symptome) handelt.
  • Auch im Sinne der Effizienz lohnt sich der Kooperationsaufwand(geringere Gesamtkosten pro Hilfe & hohe Kosten-Nutzen-Relation)
  • Die Zuweisungsqualität ist ähnlich dem Bundesdurchschnitt.
  • Die gute Kooperation ist ein wesentlicher Wirkfaktor.
  • Weiterer Wirkfaktor: Hohe Personalqualität.

Des Weiteren wurden Optimierungsmöglichkeiten besprochen und Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung gesammelt, die im Rahmen interner Fachgremien des Trägerverbundes weitergeführt werden.

Stimmen aus der Veranstaltung:
„Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Kooperation, wie sie mit der Vereinbarung im Jahr 2004 angestrebt wurde, realisiert werden konnte und sich der Aufwand lohnt, da die Hilfen nicht nur wirken, sondern auch effizient sind. Darauf können wir stolz sein.“ (Volker Brüggenjürgen, Vorstand Caritasverband Kreis Gütersloh)

„Ohne die Mitarbeitenden in den Jugendämtern, bei den freien Trägern und im IKJ hätten die Ergebnisse nicht erzielt und präsentiert werden können. Für die überaus gute Zusammenarbeit sind wir dankbar.“ (Klaus Meier, Regionalleiter Stiftung Bethel.regional)

Das Trägerverbundsystem hat sich als interessantes Modell für eine erfolgreiche Hilfesteuerung herausgestellt. Im Hinblick auf die Entwicklung der Hilfen zur Erziehung wäre es spannend, zukünftig noch weitere Kooperationsmodelle, auch über die ambulanten Hilfen hinaus, zu untersuchen und mit den im vorliegenden Projekt gesammelten Erfahrungen zu vergleichen.

Ansprechpartnerin im IKJ ist die Projektleiterin Ninnia Craß, crass@ikj-mainz.de.

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