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Wirkung(en) in der Eingliederungshilfe sichtbar machen. Eine multiperspektivische Betrachtung

Großer Andrang beim Wirkungsfachtag an der FH-Dortmund, der mit mehr als 150 Teilnehmer*innen voll ausgebucht war. Vielen musste im Vorfeld bereits abgesagt werden. Im Fokus stand die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen und Perspektiven der Wirksamkeitsmessung von Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Obwohl das Thema des Wirksamkeitsnachweises seit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes Anfang des Jahres 2017 im Gesetzestext verankert wurde, sind die Folgen dieser Entscheidung im Feld der Eingliederungshilfe noch nicht absehbar. Neben der wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen der Messbarkeit sozialer Dienstleistungen, ging es auch um handfeste Diskurse rund um das neue Teilhabeverfahren für Menschen mit Behinderung in NRW. So war es nicht verwunderlich, dass neben Wissenschaftler*innen auch zahlreiche Akteur*innen der Wohlfahrtspflege NRW sowie Vertreter*innen der Landschaftsverbände und der Selbsthilfe ihre Teilnahme wahrgenommen haben.

Prof. Dr. Michael Macsenaere war mit zwei Beiträgen vertreten:

Einerseits gab er einen Überblick über 2ie Kinder- und Jugendhilfe, die 25 Jahre Erfahrung mit einer Wirkungsorientierung aufweist. Daraus wurden konkrete Empfehlungen für ein wirkungsorientiertes Vorgehen in der Eingliederungshilfe abgeleitet.

In einem zweiten Beitrag wurden Ergebnisse eines Lehrforschungsprojekts von Studierenden des Masterstudiengangs Sozialmanagement der Hochschule Niederrhein unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Macsenaere dargestellt. Hier wurden im Vorfeld 120 Nutzer*innen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung zur persönlichen Zufriedenheit befragt. Darüber hinaus stellten die Studierenden ein geeignetes Messinstrument vor, die Zufriedenheit der Nutzer*innen in Werkstätten für behinderte Menschen abzubilden.

 

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