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TRAIN-KOSOZIAL

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Training und Transfer von Kompetenzen der Sozialinformatik auf der Basis von EVAS in der beruflichen Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte in der Jugendhilfe

Finanzielle Förderung

Programm „Leonardo da Vinci – Programm für lebenslanges Lernen – Innovationstransfer“ der Europäischen Union

Laufzeit

2 Jahre vom 01.10.2012 – 30.09.2014

Beteiligte

Im Einzelnen sind neben dem IKJ als projektverantwortliche Einrichtung folgende Institutionen beteiligt:

  • Katholische Hochschule Mainz, Institut für angewandte Forschung und internationale Beziehungen
  • Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Saarbrücken
  • Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Saarbrücken
  • Institut St Joseph Rumelange – Caritas Jeunes & Familles (Luxemburg)
  • Vorarlberger Kinderdorf, Schlins (Österreich)
  • Association for pedagogical and social assistance for children, FICE-Bulgaria (Bulgarien)
  • Sofia University St. Kliment Ohridski (Bulgarien)
  • Fundació Privada Resilis, Girona (Spanien)

Projekthintergrund

Die Erwartungen an eine Akademisierung der Erziehungshilfe sind mit einer Erweiterung des
Qualifizierungsanspruchs für die pädagogischen Fachkräfte in der Sozialen Arbeit verknüpft.
Vor diesem Hintergrund soll die bisherige Fach- bzw. Hochschulausbildung von
pädagogischen Fachkräften hinsichtlich der Lehrinhalte und der fachlichen Anforderungsprofile
den aktuellen Berufserfordernissen angepasst werden. Das umfassende Ziel der
Fortentwicklung und Professionalisierung der pädagogischen Berufe soll dadurch erreicht
werden, dass die Lehrinhalte und Anforderungsprofile im Bereich der Sozialinformatik in den
Aus- und Weiterbildungsstätten an die beruflichen Erfordernisse angepasst werden. Das
bedeutet, dass das vom IKJ entwickelte Tool EVAS mit den spezifischen Bedarfsprofilen der Partnerländer abgestimmt und die Aus- und Weiterbildungsprogramme
von pädagogischen Fachkräften an die Standards der Sozialinformatik herangeführt werden.
Damit lässt sich die Vorgehensweise des Projekts auf drei Ebenen folgendermaßen
ausführen: 1) Zunächst werden in die bisher bestehenden Curricula für die Ausbildung von
Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher neue Inhalte
integriert, die sich am Bedarf der pädagogischen Fachkräfte in der EDV-basierten
Dokumentation und Qualitätsentwicklung orientieren. 2) Zudem werden ebenfalls Lehrende in
den Fachschulen und 3) Fachkräfte der Erziehungshilfe berufsbegleitend in diesem Bereich
qualifiziert.

Projektziele

Folgende Zielsetzungen werden für das Projekt festgelegt:
Qualifizierungsinitiative 1: Berufsausbildung von jungen Nachwuchskräften an Fachschulen

  1. Entwicklung eines Curriculums/ Lehrhandbuches zur Sozialinformatik mit Fokus auf EVAS.
  2. 2. Implementierung von Lehrinhalten der Sozialinformatik zur EDV-basierten Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung in die Ausbildung der ErzieherInnen. Die Fachschule Saarbrücken wird die Umsetzung dieses Zieles an ihrer Einrichtung erproben und eine Zertifizierung des Ausbildungsmoduls durchführen.
  3. Evaluation und Optimierung.

Qualifizierungsinitiative 2: Qualifizierung von Lehrenden an Fachschulen und Fortbildungseinrichtungen

  1. Qualifizierung von Lehrenden durch das Institut für Lehrerfortbildung in Saarbrücken mit Schwerpunkt EVAS.
  2. Auswertung der Erfahrungen und Entwicklung von Lehrmaterialien sowie eines Trainingshandbuches für die Lehrerausbildung.

Qualifizierungsinitiative 3: Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte in Einrichtungen

  1. Entwicklung länderangepasster Schulungshandbücher für das Themengebiet „Wirkungsforschung und Dokumentation von Maßnahmen im Erziehungsdienst mit Fokus EVAS“ für die akademische Ausbildung in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Bulgarien.
  2. Vor dem Hintergrund der gewonnenen Erfahrungen werden Trainer aus Weiterbildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Bulgarien geschult. Diese Weiterbildungsmaßnahmen werden in den jeweiligen Einrichtungen vor Ort durchgeführt.

Projektleitung: Jana Wirz (IKJ), Timo Herrmann (IKJ)